Bangladesch

Bangladesch steht für leidenschaftlichen Fußball mit einer unverwechselbaren Identität: Grün und Rot – die Farben der Flagge – prägen seit Jahrzehnten die Trikots der Nationalmannschaft. Nach der Unabhängigkeit 1971 wurde der Verband (Bangladesh Football Federation) 1972 gegründet, 1973 der Asiatische Verband (AFC) beigetreten und 1976 die FIFA-Mitgliedschaft erlangt. Heimstätte vieler unvergesslicher Abende ist das Bangabandhu […]

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Bangladesch steht für leidenschaftlichen Fußball mit einer unverwechselbaren Identität: Grün und Rot – die Farben der Flagge – prägen seit Jahrzehnten die Trikots der Nationalmannschaft. Nach der Unabhängigkeit 1971 wurde der Verband (Bangladesh Football Federation) 1972 gegründet, 1973 der Asiatische Verband (AFC) beigetreten und 1976 die FIFA-Mitgliedschaft erlangt. Heimstätte vieler unvergesslicher Abende ist das Bangabandhu Nationalstadion in Dhaka – ein Ort, an dem ganze Generationen Fußballgeschichte erlebt haben.

Sportlich prägte Bangladesch besonders den südasiatischen Fußball. Der größte Triumph: der Gewinn der SAFF Championship 2003 in Dhaka. In einem dramatischen Finale setzte sich Bangladesch gegen die Malediven durch und krönte eine goldene Turnierwoche vor eigenem Publikum – ein Moment, der bis heute als Nationalstolz gilt. Bereits 1999 hatte sich die Mannschaft in Goa bis ins Endspiel der SAFF Championship vorgekämpft und erst dort gegen Indien den Kürzeren gezogen. Solche Läufe durch die Regionalkonkurrenz schärften das Profil eines Teams, das immer wieder mit Herz und Hingabe für Überraschungen sorgt.

Auch in der WM-Qualifikation gab es Augenblicke, die in Erinnerung bleiben. 2019 etwa rang Bangladesch Indien in Kolkata ein 1:1 ab – ein Ergebnis, das den ungebrochenen Kampfgeist der Auswahl unterstrich und weit über die Landesgrenzen Beachtung fand. In jüngerer Zeit zeigte die Mannschaft erneut Biss, als