Bahrain
Die Fußballgeschichte Bahrains ist geprägt von Herz, Leidenschaft und einigen großen Momenten auf asiatischer Bühne – genau diese Emotionen tragen Retro-Trikots des Königreichs in sich. Die Nationalelf debütierte beim AFC Asienpokal 1988 und sammelte dort erstmals Erfahrung gegen die kontinentalen Schwergewichte. Ihren bis heute größten Auftritt erlebte Bahrain 2004 in China: Angeführt von einer talentierten […]
Die Fußballgeschichte Bahrains ist geprägt von Herz, Leidenschaft und einigen großen Momenten auf asiatischer Bühne – genau diese Emotionen tragen Retro-Trikots des Königreichs in sich. Die Nationalelf debütierte beim AFC Asienpokal 1988 und sammelte dort erstmals Erfahrung gegen die kontinentalen Schwergewichte. Ihren bis heute größten Auftritt erlebte Bahrain 2004 in China: Angeführt von einer talentierten Generation stürmte das Team sensationell bis ins Halbfinale und belegte am Ende Rang vier. Das dramatische 3:4 nach Verlängerung gegen den späteren Champion Japan sowie das torreiche Spiel um Platz drei gegen den Iran machten Bahrain zu einem der Publikumslieblinge des Turniers. Stürmer A’la Hubail krönte diese Kampagne mit der Torjägerkanone – er war gemeinsam mit Ali Karimi bester Schütze des Wettbewerbs.
Auch in den Jahren danach blieb Bahrain regelmäßig Teil des asiatischen Rampenlichts, mit weiteren Teilnahmen am Asienpokal 2011, 2015 und 2019. Bei der Ausgabe 2019 in den Vereinigten Arabischen Emiraten erreichte die Mannschaft das Achtelfinale, nachdem sie in der Gruppenphase mit späten Momenten und großer Nervenstärke überzeugte. Unvergessen ist zudem die WM-Qualifikation 2010: Nach einem 0:0 im Play-off-Hinspiel gegen Saudi-Arabien erkämpfte sich Bahrain in Riad ein 2:2 – das Ausgleichstor in der Nachspielzeit bedeutete dank der Auswärtstorregel den Einzug in das interkontinentale Duell. Gegen Neuseeland fehlte dann nur ein Treffer: 0:0 in Manama, 0:1 in Wellington – so nah war Bahrain an der ersten WM-Teilnahme wie nie zuvor.
Ein seltener, aber umso kostbarer Titel folgte 2019 beim Arabischen Golfpokal in Katar: Bahrain bezwang im Finale Saudi-Arabien mit 1:0, Torschütze war Mohamed Al-Romaihi – ein historischer Triumph, der das Selbstverständnis des Teams prägte und Fans im ganzen Land vereinte.
Legendäre Namen verbinden sich mit diesen Kapiteln: A’la Hubail als Torjäger von 2004, der variable Flügelspieler und Publikumsliebling Salman Isa, Spielmacher und Kapitän Mohamed Salmeen – und Ismail Abdullatif, dessen Treffer in der WM-Qualifikation 2009 zum Symbol für Bahr