Aserbaidschan
Das Retro-Trikot Aserbaidschans erzählt die junge, aber eindrucksvolle Geschichte eines Fußballlands, das seit der Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre seinen eigenen Weg geht. Der Verband (AFFA) wurde 1992 gegründet, seit 1994 ist Aserbaidschan Mitglied von FIFA und UEFA – und seither sind Qualifikationen für Welt- und Europameisterschaften der regelmäßige Prüfstein. Auch wenn die Endrunden-Teilnahme bislang […]
Das Retro-Trikot Aserbaidschans erzählt die junge, aber eindrucksvolle Geschichte eines Fußballlands, das seit der Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre seinen eigenen Weg geht. Der Verband (AFFA) wurde 1992 gegründet, seit 1994 ist Aserbaidschan Mitglied von FIFA und UEFA – und seither sind Qualifikationen für Welt- und Europameisterschaften der regelmäßige Prüfstein. Auch wenn die Endrunden-Teilnahme bislang ausblieb, sammelte die Nationalelf immer wieder Momente, die in Erinnerung bleiben.
Zu den frühen Lehrjahren gehörten schwere Quali-Gruppen und harte Auswärtsspiele, doch mit der Zeit wuchs die Wettbewerbsfähigkeit. Ein Ausrufezeichen setzte Aserbaidschan in der Qualifikation zur EM 2012: 2010 gelang in Baku ein 1:0 gegen die Türkei – ein Sieg, der landesweit als Meilenstein gefeiert wurde. Ebenso stark: das 0:0 gegen das favorisierte Kroatien in der Qualifikation zur EM 2016 (2015 in Baku), als die Defensive Disziplin und Nervenstärke bewies und einem Turnierfavoriten wichtige Punkte abtrotzte. Im UEFA-Nations-League-Zeitalter folgten weitere Fortschritte, etwa ein beachtlicher Auswärtssieg gegen die Slowakei im Jahr 2022 – Zeichen einer Mannschaft, die reifer, mutiger und taktisch stabiler geworden ist.
Namen prägen diese Entwicklung. Allen voran Rashad Sadygov, langjähriger Kapitän und Rekordnationalspieler, der mit Führungsstärke und Zweikampfhärte die moderne Ära mitgestaltet hat. In den 1990er-Jahren