Albanien

Albanien steht im Weltfußball für Leidenschaft, Ausdauer und eine unverwechselbare Identität – die Kuq e Zi, die Rot-Schwarzen. Schon früh schrieb die Nationalelf Geschichte: 1946 gewann Albanien den Balkan-Cup, das erste große regionale Turnier nach dem Krieg – ein Meilenstein, der dem noch jungen Verband (FSHF, gegründet 1930) Selbstvertrauen verlieh. International blieb der Weg oft […]

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Albanien steht im Weltfußball für Leidenschaft, Ausdauer und eine unverwechselbare Identität – die Kuq e Zi, die Rot-Schwarzen. Schon früh schrieb die Nationalelf Geschichte: 1946 gewann Albanien den Balkan-Cup, das erste große regionale Turnier nach dem Krieg – ein Meilenstein, der dem noch jungen Verband (FSHF, gegründet 1930) Selbstvertrauen verlieh. International blieb der Weg oft steinig, doch gerade diese Mischung aus Stolz und Hartnäckigkeit macht die historischen Trikots so reizvoll.

Das wohl prägendste Kapitel der jüngeren Vergangenheit ist die UEFA EURO 2016. Zum ersten Mal überhaupt qualifizierte sich Albanien für ein großes Turnier. In Frankreich trat das Team in Gruppe A gegen die Schweiz, Gastgeber Frankreich und Rumänien an. Nach knappen Niederlagen gegen die Schweiz (0:1) und Frankreich (0:2) folgte der große Moment: ein 1:0 über Rumänien in Lyon – Armando Sadiku erzielte das erste albanische Endrundentor überhaupt. Drei Punkte, Rang drei und nur hauchdünn das Achtelfinale verpasst: Es war ein Auftritt, der die Nation zusammenschweißte und das rote Trikot mit neuer Bedeutung auflud.

Acht Jahre später folgte der nächste Höhepunkt: die Qualifikation zur UEFA EURO 2024 in Deutschland – als Gruppensieger vor namhaften Gegnern. In der Endrunde traf Albanien in einer extrem starken Gruppe auf Italien, Kroatien und Spanien, erkämpfte sich ein 2:2 gegen Kroatien und schrieb erneut EM-Geschichte mit dem schnellsten Tor der Turnier